Hallo, du wertvolle Seele,
vielleicht fragst du dich, was sich eigentlich hinter dem Begriff Herzenshüter® verbirgt?
Der Begriff Herzenshüter® ist für mich aus dem Bibelspruch aus Sprüche 4, 23 entstanden: „Mehr als alles hüte dein Herz, denn daraus quillt das Leben. Und ich ergänze noch aus Johannes 10, 10 in Fülle. Leben in Fülle. Daraus ist mein Logo entstanden.
Die beiden Hände, die das Herz halten, eben das Hüten. Und diese Quelle, die aus diesem Herzen quillt und entspringt. Und der Baum, der praktisch das Leben symbolisiert, der daraus emporwächst, und eben nicht bloß ein kleines Pflänzchen ist, sondern ein mächtiger Baum wird und Früchte trägt.
Mein Lieblingsbild für das Herzenshüter®-Sein ist das vom Hirten und seinen Schafen. Ich durfte das 2002 in Rumänien erleben: Die Schafe grasen dort auf der Weide ganz in Ruhe. Der Schafhirte achtet auf die Schafe und passt gut auf sie auf. Jedes Einzelne ist ihm wichtig. Er sucht die besten Weideplätze für die Schafe aus und bietet ihnen Quellwasser. Er salbt sie mit Öl vor Parasiten. Der Hirte ist da, präsent mit seiner Stärke und hat eine Ausstrahlung von Souveränität. Er steht nicht den ganzen Tag voller Angst da und denkt, hoffentlich kommt kein Löwe oder kein Wolf oder ein anderes gefährliches Tier.
So ist es auch beim Herzenshüter®-Sein. Viele von uns kommen aus Verletzungen heraus. Unser Herz ist verletzt aufgrund von Kindheitserfahrungen, wo wir weder kämpfen noch fliehen konnten, sondern eine Ohnmacht erlebt haben. Da sind wir erstarrt. Unser Ozean ist zugefroren, im Bilde gesprochen. Und aufgrund dieser Verletzungen verschließen wir schon in der Kindheit unser Herz, weil wir uns schwören: „Das darf mir nie mehr passieren.“ Dann entwickeln wir irgendwelche Überlebensmechanismen, Methoden und was weiß ich noch, dass wir angepasst leben, schön lieb und nett sind, ja nicht auffallen. Wir deckeln unsere Gefühle und wir haben keinen Zugang mehr zu unserem Herzen, wo ja auch die Gefühle mit draus hervorgehen. Und da wir keinen Zugang mehr haben, verlieren wir den Kontakt zu unsrer Seele allgemein, zu unserem Mitmenschen und zu Gott. Und wir fragen uns, warum wir uns so einsam und verlassen fühlen.
Wenn wir dann irgendwann erkennen, wir waren nie getrennt, wir waren schon immer ein Kind des Höchsten und wir verändern unsere Denkweise und machen uns wieder auf den Weg, einen Zugang zu unserem Herzen zu finden, dann öffnet sich normalerweise unser Herz auch wieder. Und da es jetzt offen ist, dann sollte es auch offen bleiben.
Ich bin jetzt erwachsen und habe nun die Aufgabe, mich vor dieses Herz zu stellen und eben zum Herzenshüter zu werden, dass ich voller Liebe darauf aufpasse und achte, was lasse ich überhaupt noch in mein Herz hinein? Ich darf lernen, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Ich darf meine Gefühle benennen und verstoffwechseln und meine Ressourcen wiederentdecken. Dadurch bekomme ich auch wieder einen gesunden Kontakt zu meinen Mitmenschen.
To-Do: Nimm dir ein paar Minuten Zeit und beantworte dir die folgenden Fragen: